Was sind das für Felder? Diese Felder werden unterschieden in elektrische und magnetische Wechselfelder. In
Gleichstromnetzen entstehen die gleichen Arten von Feldern, diese heißen dann jedoch Gleichfelder. Elektrische Wechselfelder Es entsteht an allen
Leitungen, Kabeln, Schaltern und Steckdosen, wenn sie unter Spannung stehen, das heißt, nach Einschalten der Sicherung wird dieses Feld 24 Stunden am Tag abgegeben. Dies ist der Normalzustand des Stromnetzes. Das
elektrische Wechselfeld wird natürlich auch von allen Anschluß- und Verlängerungskabeln, die angesteckt sind, ausgestrahlt. Der menschliche Körper nimmt dieses Wechselfeld auf und steht somit gegenüber Erde unter
Spannung. Diese sogenannte Ankoppelspannung kann mit speziellen Meßgeräten festgestellt werden, sie kann von wenigen Millivolt bis zu mehreren Volt betragen. Tolerierbar sind hier ausschließlich Werte von unter 20
Millivolt (mV). Diese Dauerbelastung wird deshalb als biologischer Grenzwert empfohlen, weil die Zellspannung des Menschen im Bereich von 30 bis 70 mV liegt. Magnetische Wechselfelder
Sie entstehen erst, wenn Strom durch das Kabel fließt. Die Größe dieses Feldes ist abhängig von der Größe des fließenden Stromes Verseilte Kabel und Leitungen schwächen diese Felder erheblich
ab, da sich ihre Wirkungen teilweise gegenseitig aufheben. Freileitungen und Stegleitungen dagegen vergrößern diese Felder wegen des großen Leiterabstandes erheblich. Nach der VDE-Vorschrift 0848 ist eine magnetische
Flußdichte von 5000 Nanotesla (nT) für Menschen dauernd zulässig. Auch hier sind wieder 20 nT der elektrobiologische Richtwert. Hunderte von elektrobiologischen Untersuchungen haben gezeigt, daß bereits ab 30 Nanotesla
die ersten reversiblen Störungen beim Menschen auftraten.
Welche Auswirkungen können solche Störungen haben? Die Auswirkungen dieser Felder machen sich bei jedem Menschen unterschiedlich bemerkbar. Die Skala reicht von Beschwerdefreiheit bis zu
schwersten Krankheitsbildern bei "Elektrosensiblen" mit nachfolgend aufgeführten Symptomen.
- Schlaflosigkeit
- Kopfschmerzen
- Konzentrationsschwäche
- Spannungszustände
- Müdigkeit
- Depressionen
- Erkrankungen des vegetativen Nervensystems
- Allergien
Wie können Störfelder in unserem Schlaf- und Wohnbereich erkannt werden? Am sichersten können Störfelder mittels Meßgeräten, nachvollziehbar
festgestellt werden. Jedoch nur qualifizierte und seriöse Elektro- und Baubiologen können aus den ermittelten Meßergebnissen Rückschlüsse und Empfehlungen zur Sanierung, bzw. Abschirmung der Störfelder, ziehen.
Ich selbst bin seit mehreren Jahren, nach Abschluß einer zusätzlichen Ausbildung zum Elektro- und Baubiologen, in diesem Bereich tätig und verfüge über die hierzu notwendigen Meßgeräte und die elektrotechnische
Erfahrung.
Wie können wir uns schützen? Da sich die elektromagnetischen Felder kaum, bzw. nur mit sehr hohem finanziellem Aufwand, abschirmen lassen, kann man diesen Feldern nur
ausweichen. Aufgrund der Meßergebnisse bei einer Schlafplatzuntersuchung kann ein neuer störfreier Schlafplatz festgelegt werden. Bei den elektrischen Feldern hilft in vielen Fällen der Einbau von
Feldfreischaltern, die fälschlicherweise immer wieder als Netzfreischalter bezeichnet werden. Bei diesen Feldern besteht auch die Möglichkeit einer Abschirmung.
Bei einem Neubau können, durch entsprechende Planung, viele dieser Störfelder, mit relativ geringem finanziellem Aufwand, vermieden werden. So können durch entsprechende Leitungsführungen und dem Einsatz von
abgeschrirmten Kabeln vorstehende Felder weitgehend von Schlaf- und Wohnbereichen ferngehalten werden. Der erste Schritt jedoch beginnt bei der Wahl des Bauplatzes, der möglichst frei von Wasseradern, Hoch- und
Niederspannungsleitungen, Funkanlagen und geologischen Verwerfungen sein soll. Gerne führe ich für Sie Schlafplatzuntersuchungen und Planungen unter elektrobiologischen Gesichtspunkten durch. |